Burghausen: Eisenbahnüberführung Alzkanal Burghausen

Die ARGE zwischen GRE – Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG und JBG – H.P. Gauff Ingenieure wurde  von der WiföG im Jahr 2010 mit der Gesamtplanung für den Neubau der Eisenbahnüberführung für das Zuführungsgleis zum Umschlagterminal beauftragt.

Gegenstand des Vorhabens ist die Errichtung eines Umschlagterminals für den Kombinierten Verkehr in Burghausen. Die geplante Anlage ist technische und betriebliche Schnittstelle zwischen Straßen- und Schienenverkehr mit dem Ziel, über große Entfernungen laufende Güterverkehre unter Verwendung genormter Ladeeinheiten von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Bedingt durch die Trassierung des Anschlussgleises zum Terminal muss der Alzkanal mit einer stark ausgeprägten Brückenschiefe gequert werden. Weitere Zwangspunkte sind die anzuhaltende Schienenoberkante sowie die Bauwerksunterkante der benachbarten Brücken.

Für die Überführung der Gleise wird ein tief gegründetes Rahmenbauwerk in Stahlbetonbauweise vorgesehen. Aufgrund der geringen Bauhöhe ist auf dem Bauwerk eine feste Fahrbahn zwingend notwendig.

Abmessungen:

Lichte Weite:            19,5 m

Lichte Höhe:            > 0,40 m über Wasserstand

Länge:                     ca. 26,5 m

Gesamtbreite:          7,1 m

Kreuzungswinkel:     68,9 gon

Leistungen

Verkehr und Infrastruktur

Schiene

Gesellschaften

GRE German Rail Engineering GmbH

Auftraggeber

WiföG Burghausen / RegioInvest Inn-Salzach GmbH

Projektleistungen

Objektplanung Teil VII, Lph 1-7 § 55 HOAI (2009)  und Tragwerksplanung Teil VIII, Lph 2-6 § 64 HOAI (2009) für Ingenieurbauwerke.

Abstimmungen mit Wacker Chemie und den Alzwerken   bzgl. Betriebsbeeinflussungen während der Bauzeit und Koordinierung der Maßnahmen zur Spartenverlegung.

Dauer

Von 2010 bis 2014