Sachsen: Ausbaustrecke Leipzig – Dresden

Die Ausbaustrecke Leipzig - Dresden ist die erste Fernverkehrsstrecke Deutschlands (Aufnahme des Betriebes 1839). Als Teil des Bundesverkehrswegeplanes 1992 wird sie im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ertüchtigt. Die angestrebte Verringerung der Fahrzeit wird durch den Bau von Neubauabschnitten und Bogenbegradigungen
realisiert.

Die zweigleisige Strecke Leipzig - Dresden ist ca. 120 km lang. Der von GRE bearbeitete Streckenabschnitt zieht sich von der Elbebrücke in Riesa bis zum Eisenbahnknoten Dresden in Radebeul. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden zahlreiche niveaugleiche Kreuzungen mit anderen Verkehrswegen aufgelöst, Bahnsteige von den durchgehenden Hauptgleisen an die Überholungsgleise verlegt sowie moderne Sicherungs- und Fernmeldetechnik eingebaut. Die Ingenieurbauwerke (Brücken und Tunnel) wurden saniert bzw. erneuert. Teilweise erfolgte die Trassenführung auf Neubauabschnitten. Umfangreiche Schallschutzmaßnahmen wurden entlang der Strecke realisiert.

Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen verringerte sich die Reisezeit zwischen Leipzig und Dresden auf 45 Minuten durch Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf 200 km/h.

  • Streckenlänge: 120 km
  • Brückenbauwerke: 63, davon 36 bestehende Bauwerke und 27 Neubauten
  • Verlegung und Sicherung von Straßen und Wegen sowie Kabeln und Leitungen
  • Errichtung von elektronischen Stellwerken (ESTW)

Leistungen

Verkehr und Infrastruktur

Schiene

Gesellschaften

GRE German Rail Engineering GmbH

Auftraggeber

DB ProjektBau GmbH

Projektleistungen

In Planungsgemeinschaft mit Schüssler Plan:

  • Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1-4 und 6
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph 1-4 und 6
  • Objektplanung Technische Ausrüstung Lph 1-4 und 6
  • Integration und Koordinierung aller Fachplanungen wie Schalltechnische Untersuchungen, Umweltplanungen UVS und LBP, geologische und hydrologische Untersuchungen

Dauer

Von 1991 bis 2020